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Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr.
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Neues gestalten, in dem das Bewährte seinen Platz hat, Überholtes gegen das Bessere ausgetauscht und die Förderung „alter Kammellen“ nicht weiter unterstützt wird! Die Zeit wird knapp, es kann nicht mehr nur von einem „Pflegenotstand“ die Rede sein! Eine ausgewachsene „Pflegekrise“ wenn nicht gar eine „Pflegekastastrophe“ kommt auf die Babyboomer (60+) zu! Die Babyboomer gehen in den Ruhestand und früher oder später in die „Pflege“! Bis 2030, also in 5 ½ Jahren, werden bereits 450.000 Pflegekräfte fehlen. Es braucht Mut, gesicherte Fakten und kluge Konzepte, um die Argumente der Verhinderer, Bewahrer, Angstmacher und Verweigerer zu entlarven und deutlich zu machen, wie sehr sie mit ihrem Verhalten sinnvolle Entwicklungen verhindern und damit sich selbst und der Gesellschaft schaden. Die Gründung einer gemeinnützigen Genossenschaft ist notwendig, um u.a. die folgenden Ideen und Anwendungen weiterzuentwickeln und zu vermarkten! 1. PflegeErfahrungsWissen Mehr als 80 Prozent der Pflege wird von den Angehörigen geleistet. Völlig unvorbereitet finden sich die Kinder und Enkel plötzlich in einer Pflegesituation wieder. Der Versuch, in einer solchen Situation sinnvolle Unterstützung zu erhalten, ist auf die wenigen Stunden des Pflegedienstes vor Ort oder auf persönliche Schulungen beschränkt. Im Internet ist wenig Verlässliches zu finden. Niemand hat die vorhandenen Inhalte auf Verlässlichkeit geprüft. Es gilt das alte EDV-Prinzip: „Shit in, Shit out“ oder: Wenn falsche oder unvollständige Daten eingegeben werden, führt dies zwangsläufig zu falschen und unvollständigen Ergebnissen bzw. Aussagen! Eine Aufgabe der gemeinnützigen Genossenschaft soll es sein, PflegeErfahrungsWissen“, d.h. die Beschreibung von (kleinen) pflegerischen Herausforderungen und deren Lösung, nach vorheriger Prüfung durch geeignete Fachleute in eine gesicherte KI-Datenbank einzuspeisen. Mit Hilfe von KI-Sprache im Dialog können dann im Bedarfsfall möglichst zielgerichtete Antworten gefunden werden. Beispiel: Wie begleite ich (42 Jahre, weiblich, 65 kg, 170 cm) meinen Vater (74 Jahre, 96 kg, 179 cm, gehbehindert) 2x täglich vom Bett zur Toilette und zurück? 2. Ansprüche geltend machen - Formulare unterstützt ausfüllen Man kann nicht vorhersehen, welche Formulare man für sich oder seine Angehörigen ausfüllen muss. Aber es gibt Zeitgenossen, die das schon einmal gemacht haben. Es sollen „Ehrenamtler“ gewonnen werden, die ihr Wissen und ihre Erfahrung in die zu entwickelnde Software für unterstützte „Ausfüllanleitungen“ einbringen. Und wie sieht das dann aus: Die Software stellt fest, ob und wenn ja, für welche der in einem Zielformular (z.B. Antrag auf Rollstuhl) geforderten Eingabefelder noch keine Werte in Ihren Stammdaten vorhanden sind. Für jedes der nicht „ausfüllbaren“ Felder im Zielformular gibt es eine bildlich unterstützte Anweisung, auf welchem Quellformular oder Bescheid dieser Wert zu finden ist und in welches Datenfeld Ihrer Stammdaten er einzutragen ist. Aus dem Wissen und der Erfahrung der „Ehrenamtler“ wird für jedes Zielformular eine Zuordnungsmatrix erstellt, aus der hervorgeht, welches Stammdatenfeld an welcher Stelle im Zielformular einzutragen ist. Es werden Plausibilitätsprüfungen hinterlegt, so dass möglichst keine falschen oder fehlerhaften Daten hinterlegt und später falsch in das Zielformular eingetragen werden können. Im ersten Schritt gibt es für das Zielformular eine bildunterstützte Anleitung zum Ausfüllen des Zielformulars auf Papier oder am Bildschirm. In einem weiteren Schritt kann die Software einen Datensatz ausgeben oder das Formular ausdrucken. Auf Gesetzesänderungen zur Entbürokratisierung oder Digitalisierung muss nicht mehr gewartet werden. Seniorinnen und Senioren können ihre Ansprüche einfach geltend machen! Idee, Konzept, Software und Zuordnungsmatrix werden Eigentum der zu gründenden gemeinnützigen Genossenschaft. 3. dacopo - damit keiner verloren geht! Einfach, sicher, praktisch! Damit mein lieber Cousin Benno mit seiner beginnenden Demenz weiterhin in seinem Quartier unterwegs sein kann, ohne sich zu verlaufen, und um seiner Tochter und seiner Familie große Suchaktionen zu ersparen, haben mein Freund und ich diese App entwickelt. Wir werden sie der zu gründenden Genossenschaft zur Verfügung stellen. 4. eCall4you Leben retten, Leiden vermeiden, Pflegeressourcen schonen! Notarzt und Rettungsdienst sind selten vor 7 Minuten am Notfallort! eCall4you alarmiert im Notfall, ausgelöst durch einen Sensor oder One Touch, gleichzeitig Nachbarn, Freunde, Verwandte und die Leitstelle per SMS, E-Mail oder Fax über den Notfallort sowie die persönlichen Notfalldaten in Mutter- und Landessprache. Ohne das Telefon zu bedienen, ohne sprechen zu müssen, kann im Gegensatz zum 112-Notruf (sieben Minuten) ein Ersthelfer innerhalb der ersten drei Minuten nach Eintritt des Notfalls umfassend informiert am Notfallort sein! Die Überlebensrate nach einer außerklinischen Reanimation kann, von heute 10,7 % deutlich erhöht werden.
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